AdSense

16.11.2017 von Jan Wischkowski

Google AdSense

AdSense ist ein Angebot von Google, das sich an Website-Betreiber richtet. Es bietet Webmastern die Möglichkeit, neben den eigenen Werbeangeboten weitere Anzeigen zu integrieren.

Chance auf mehr Werbeeinahmen für Website-Betreiber

Diese werden natürlich vergütet, wenngleich Google einen Teil als Provision einbehält. Die Werbetreibenden stammen dagegen aus AdWords, weshalb AdSense mitunter auch als dessen Gegenstück bezeichnet wird. Denn beim Angebot für Werbetreibende bietet der Suchmaschinenriese die Möglichkeit, neben Anzeigen in den Suchergebnissen, diese auch im Displaynetzwerk zu schalten. Dort stehen neben reinen Textanzeigen vor allem Banner und Videoformate im Mittelpunkt, welche wiederum auf Zielseiten in AdSense ausgespielt werden. Das Abrechnungsmodell variiert zwischen Cost-Per-Click (CPC), also Preis pro Klick auf die Werbeanzeige, und Cost Per Impression (CPM), Preis pro 1000 Werbeeinblendungen.

Anmeldung

Als Anbieter hat Google die Einrichtung möglichst unkompliziert gestaltet. Benötigt wird ein AdSense-Konto, für das eine Registrierung notwendig ist. Hier werden Fragen zum Thema der Seite und der Person des Kontoerstellers gestellt. Nach diesem Prozess stellt Google einen Code zur Verfügung, der in den HTML-Code der Website integriert wird. Anschließend wird überprüft, ob dieser auf der Homepage angezeigt wird. Dies kann bis zu einer Woche dauern. Sollten Fehler und Probleme auftauchen, wird darüber per E-Mail informiert.

Vorteile

Für Betreiber einer Website bietet AdSense die Möglichkeit, auf einfachem Weg zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Die Einstellungsmöglichkeiten erlauben es, die Werbung genau auf die Zielgruppe abzustimmen. So haben Webmaster bereits bei der Kontoerstellung die Möglichkeit, festzulegen, welche Anzeigentypen infrage kommen und wo diese angezeigt werden sollen. Außerdem können Werbeanzeigen blockiert werden, falls diese nicht gefallen. Zusätzlich prüft ein Webcrawler die Inhalte und spielt möglichst passende Werbung aus. So werden beispielsweise auf einer Seite für Heimwerker wahrscheinlich passende Anzeigen ausgegeben, etwa von einem Baumarkt. AdSense hat auch den technischen Wandel berücksichtigt und ist seit einigen Jahren responsiv. So passen sich die Banner auch auf einem mobilen Endgerät an die Darstellung der Webseite an – zum Beispiel auf dem Smartphone oder einem Tablet.

Für wen lohnt sich AdSense?

Im Grunde kann jeder, der über einen eigenen Internetauftritt verfügt, an AdSense verdienen. Dennoch sind es vor allem Blogs, die sich darüber finanzieren. Denn gerade bei Seiten, die einen thematischen Schwerpunkt besitzen, wird eher zielgruppennah geworben. Dadurch steigt die Chance, dass ein Nutzer auf die Anzeige klickt. Abzuraten ist AdSense dagegen Betreibern von Online-Shops, da im Zweifel auch die Konkurrenz beim eigenen Kunden wirbt. Hier gibt es andere Online-Marketing-Maßnahmen, die besser geeignet sind, zum Beispiel Google AdWords. Wichtig zu beachten ist, dass es sich meist erst lohnt, wenn der eigene Auftritt genügend Content hat und viele Besucher anzieht.

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Jan Wischkowski
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