B2C

25.11.2016 von Aylin Chaaban

B2C

B2C ist die Abkürzung für ‚business-to-consumer‘ und definiert die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson.

Informationen rund um B2C

Im Gegensatz zu B2B beziehen sich die Geschäftsbeziehungen auf B2C-Ebene nur auf Privatpersonen, also Endkonsumenten. business-to-cunsumer findet zum Beispiel in stationären Handelsgeschäften wie auch im Internet statt. Letzteres bezieht sich auf Online Shops und Affiliate-Netzwerke. Eine B2C-Handlung definiert sich nicht nur über den reinen Kauf eines Produkts oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Ebenso dazu gehören etwa

  • das Reservieren von Kinokarten
  • die Buchung einer Reise
  • Auktionen

Während die B2B-Kunden oft sehr direkt und auch einzeln angesprochen werden, sprechen business-to-cunsumer-Maßnahmen eine weit größere Zielgruppe an. Die Kommunikation ist anonymer, da nicht etwa eine Buyer Persona, sondern eine Zielgruppe angesprochen wird. Diese charakterisiert sich über demographische oder auch psychografische Merkmale.

Merkmale für die B2C-Kommunikation

  • kurzfristige Prozesse
  • oft Affekt-Handlungen
  • Nutzung für den Eigenverbrauch
  • viele kleine Abnehmer
  • geringer Informationsbedarf

Vor allem der letzte Punkt ist ein sich zum B2B-Bereich stark abgrenzendes Merkmal. Neben selbsterklärenden Produkten und Dienstleistungen wird auf B2C-Ebene sehr viel mit der Emotion gearbeitet. Die B2B-Kommunikation unterliegt eher einem informativen Aspekt.

Distribution

B2B-Produkte und -Dienstleistungen haben oft nur einen Verkaufskanal, über den der Absatz generiert wird. Gerade im business-to-cunsumer-Bereich sind crossmediale Kampagnen wichtig, da die Zielgruppe sehr groß ist und sich vieler Medien bedient.

Das Feststellen der eigenen Zielgruppe

Es gibt viele Wege, um die passende Zielgruppe für das eigene Unternehmen, das zu bewerbende Produkt oder Anderes zu ermitteln. So können entsprechende Informationen zum Beispiel auf der Ermittlung der demographischen Daten gewonnen werden. Diese definieren sich zum Beispiel über das Alter, das Geschlecht oder den Wohnort. Es können aber auch spezifischere Aussagen getroffen werden, zum Beispiel zu den Lebensumständen (verheiratet, ledig, geschieden), dem Haushaltsnettoeinkommen oder der Affinität für beispielsweise soziale Medien. In der heutigen Zeit sind die Möglichkeiten zur Ermittlung der eigenen Zielgruppe schier unbegrenzt. Auch aufgrund von Tracking können sehr individuelle Erkenntnisse gewonnen werden.

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Aylin Chaaban
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