Browser

09.02.2018 von Jan Wischkowski

Browser

Ein Browser, auch als Web-Browser bezeichnet, dient dazu, dass Internetnutzer Websites auf ihrem Monitor dargestellt bekommen. Es ist ein Programm, das auf Computern, aber auch auf mobilen Endgeräten wie dem Smartphone oder dem Tablet mittlerweile zum Standard gehört, und das beinahe jeder Mensch nutzt.

Informationen rund um Browser

Wer im World Wide Web surfen möchte, der benötigt einen Web-Browser. Denn dieser kommuniziert mit dem Webserver, auf dem die Website liegt, die der User besuchen möchte. Dies funktioniert über das sogenannte HTTP (Hypertext Transfer Protocol), welches dazu dient, den HTML-Code zu übersetzen und darzustellen. So sehen Browser-Nutzer nicht den Quellcode, für viele ein unverständlicher Datensalat, sondern eine strukturierte Website, die neben Text auch Bild- oder Videoinhalte und vieles mehr anzeigt.

In den Jahren wurden die Browser auch um viele nützliche Elemente erweitert. So verfügen sie über einen Cache, der Teile von bereits besuchten Seiten abspeichert, sodass die Seitenladegeschwindigkeit sich merklich erhöht. Außerdem werden besuchte URLs gespeichert und es können Lesezeichen zu einer schnelleren Navigation angelegt werden.

Nutzung

Um eine Website zu besuchen, kann in der Adresszeile eine URL eingegeben werden. Alternativ können Websites aber auch über sogenannte Hyperlinks erreicht werden – diese finden sich nahezu überall im Internet, unter anderem in den Google-Suchergebnissen, in der Navigation einzelner Websites oder auch im Content (also Inhalt) der Seiten. Dementsprechend intuitiv nutzen Internetuser ihren Browser.

Welche Browser gibt es und wie beliebt sind sie?

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass sich auch die Beliebtheit bei der Nutzung von Browsern merklich verändert hat. Es gibt von verschiedenen Anbietern zahlreiche dieser Programme. Meist sind diese auf den Geräten vorinstalliert oder können kostenlos heruntergeladen werden. Zählte in den Anfangstagen und auch in den frühen 2000ern der Internet Explorer von Microsoft zu den beliebtesten Varianten, ist dessen Marktanteil mittlerweile allein in Deutschland auf rund zehn Prozent geschrumpft, obwohl er auf Microsoft-Computern vorinstalliert ist. Im Gegensatz dazu haben sich der Mozilla Firefox (28%) und vor allem der von Google angebotene Chrome (36%) zu den Spitzenreitern hierzulande entwickelt. Ebenfalls genutzt werden unter anderem Safari (13%), der sich vor allem auf Apple-Geräten findet, sowie Opera und seit 2015 auch Edge. Welchen Webbrowser man bevorzugt, hängt von verschiedenen Funktionen, der Sicherheit und zum Teil auch der Geschwindigkeit ab.

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Jan Wischkowski
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