Content Farm

24.11.2016 von Aylin Chaaban

Content Farm

Als Content Farm (englisch: Content Mill) bezeichnet man eine Plattform im Internet, die einen extrem hohen Anteil an Content, also Inhalten aufweisen. Diese Websites sind speziell darauf ausgelegt, Klicks und mit Werbeeinnahmen Umsätze zu generieren.

Die Texte, Bilder und Multimedia-Inhalte, die auf einer Content Farm platziert werden, definieren sich über langfristige Inhalte. Beliebte Beispiele sind hier themenorientierte Informations-Websites (Ratgeber) oder Bedienungsanleitungen.

Wie erkennt man eine Content Farm?

  • verhältnismäßig viel Inhalt
  • langfristig ausgelegter Content wie Gebrauchsanweisungen
  • Ratgeber (Beispiel: Die fünf Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung)
  • geringer Erstellungs-/Pflegeaufwand

Wie aussagekräftig sind die Inhalte? 

Obgleich eine Content Farm zweckorientiert ist, bietet sie in den meisten Fällen einen reellen Mehrwert dem Besucher gegenüber. Zwar stehen zahllose Internet-Experten diesem Modell eher kritisch gegenüber, allgemein gilt jedoch der Wortlaut: Solange der Nutzer findet, wonach er sucht, ist es in Ordnung.

Content Farms und die Suchmaschinenoptimierung

Die Inhalte, die auf diesen Seiten zu finden sind, sind in der Regel keywordorientiert. Das bedeutet, dass sie unter den Aspekten der Richtlinien für SEO erstellt und hochgeladen wurden. Die Website-Betreiber erhoffen sich so mehr Klicks und eine bessere Sichtbarkeit. Mittlerweile können die Crawler von Google und Co Content Farms aber auch erkennen. Diese werden im Ranking der Suchmaschinen dann eher negativ bewertet.

Wann ist eine Content Farm akzeptiert – und wann nicht?

In den meisten Fällen wird diesen Content-Websites eher neutral gegenübergestanden. Je aussagekräftiger und einzigartiger der Inhalt wirklich ist, desto akzeptierter ist sie. Das merkt auch Google. Content Farm hin oder her – weißt die Seite hochwertige Backlinks, eine positive Nutzerfahrung und einen echten Mehrwert auf, wird sie auch nicht im Ranking herab gestuft.

Es gibt ebenfalls große Firmen, wie beispielsweise Demand Media oder Associated Content, die sich der Erstellung von Content Farms in Form von Auftragsarbeiten gewidmet haben. Auch in Deutschland gibt es eine Reihe an Firmen, wie beispielsweise die deutsche Niederlassung von suite101.de, die Content Farming betreiben.

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Aylin Chaaban
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