Conversion Tracking

18.01.2018 von Jan Wischkowski

Conversion Tracking

Conversions sind eine wichtige Messgröße im digitalen Geschäft. Sie beschreiben eine vom Website-Betreiber gewünschte Aktion, die ein Internetnutzer ausführt. Das Conversion Tracking ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, um diese Aktionen zu erfassen und sie zur Berechnung von weiteren KPIs zu nutzen, zum Beispiel der Conversion-Rate.

Verwendung

Eine Conversion (Konversion) beschreibt die Umwandlung eines Website-Besuchers in einen Nutzer, der eine bestimmte, gewünschte Handlung ausführt. Das Conversion-Tracking dient dem Festhalten dieser Conversion-Aktionen. Meist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit Werbemaßnahmen verwendet, um den Erfolg dieser auszuwerten und mögliches Optimierungspotenzial zu erkennen. Vom Conversion-Tracking erfasst werden sollen zum Beispiel:

  • der Kauf in einem Online-Shop
  • die Anmeldung für einen Newsletter
  • der Download eines PDFs, einer App oder vergleichbarem
  • Registrierung auf einer Website

Technik

Bei der Werbung funktioniert das Conversion-Tracking über Cookies. Klickt ein Nutzer auf die Anzeige, wird ein Cookie registriert, der ihm auch später noch zugewiesen wird. Das heißt: Selbst wenn der User auf die Anzeige klickt und erst am nächsten Tag die gewünschte Aktion ausführt, wird dies in den Statistiken festgehalten. Diese können zum Beispiel über die Logfiles ausgelesen werden. Deutlich verbreiteter ist, auch durch die Popularität von Google AdWords, das Conversion-Tracking von Google. Hier gibt es verschiedene Optionen, die jeweils von den Zielen des Werbetreibenden abhängen. Abweichungen bei der Auswertung kann es geben, wenn der Internetnutzer Cookies blockiert hat oder diese zwischenzeitlich löscht.

Conversion-Tracking in AdWords

Google bietet Werbetreibenden für verschiedene Varianten Conversion-Tracking an. Am weitesten verbreitet ist dabei die Erfassung von Daten auf Websites. Dazu muss eine Code (auch Tag genannt) im Quellcode der eigenen Seite eingefügt werden. Aber auch für Apps, In-App-Aktivitäten und Aktivitäten über Mobilgeräte wie Anrufe durch einen Klick auf die Telefonnummer in der Werbeanzeige oder auf der Website gibt es das Tracking. Selbst beim Kauf im stationären Handel lassen sich Conversions mit Kampagnen in AdWords verbinden, in dem Sie per Import im Konto erfasst werden. Die erfolgt meist über eine AdWords-API.

Nutzen

Die gesammelten Informationen sind für das Online-Marketing von großer Bedeutung. So lassen sich aus den gewonnen Daten wichtige Kennzahlen herausarbeiten, unter anderem die Konversionsrate, aber auch der ROI (der Return On Investment), der angibt, wie das Verhältnis zwischen Werbekosten, Umsatz und schlussendlich dem Gewinn ausfällt.

Über den/die Autor/in:
Jan Wischkowski
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