CPA

30.11.2017 von Jan Wischkowski

CPA

CPA steht kurz für „Cost Per Action“ und bezeichnet ein Abrechnungsmodell in der Online-Werbung. Dabei entstehen für den Werbetreibenden erst Kosten, wenn der User eine zuvor festgelegte Handlung ausführt, zum Beispiel einen Kauf tätigt oder sich für einen Newsletter registriert. Dadurch unterscheidet es sich deutlich von anderen Kostenmodellen

Informationen rund um Cost Per Action

Im Vergleich zu anderen Modellen wie Cost per Impression oder Cost per Click zahlen Werbetreibende bei Cost Per Action tatsächlich nur für ein klar definiertes Ziel auf der eigenen Website oder einer speziellen Landing Page. Hier ein kleines Beispiel:

Sie schalten auf einer von Ihnen ausgewählten, passenden Website einen Banner mit dem Ziel, neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

– Beim CPM würden Sie nur für die Einblendungen des Werbebanners auf der Seite bezahlen. In der Regel wird hier nach TKP abgerechnet, also per 1000 Werbeeinblendungen. Daher ist es möglich, dass Sie bezahlen, obwohl weder ein Nutzer auf Ihre Website mit der Newsletter-Anmeldung gelangt, noch sich tatsächlich anmeldet.

– Beim CPC zahlen Sie dagegen dafür, dass ein Nutzer auf die Anzeige klickt, also zumindest auf die Anmeldeseite gelangt.

– Beim CPA zahlen Sie dagegen erst, wenn der User die nötigen Felder ausgefüllt und den Anmelde-Button geklickt hat.

Selbstverständlich unterscheiden sich die jeweiligen Modelle auch in den Kosten. So ist CPA meist bei einer erfolgten Handlung meist kostenintensiver als der Klick beim Cost-Per-Click-Modell.

Vorteile

Durch die klar definierten Erfolge ist das CPA-Modell eine sehr kostenintensive Werbemethode. Allerdings bietet sie auch klare Vorzüge, da sie Streuverluste vermeidet und dadurch deutlich risikoärmer ist als vergleichbare Möglichkeiten.

Ziel CPA-Gebote in AdWords

Auch Google AdWords bietet eine Möglichkeit, CPA zu nutzen. Allerdings handelt es sich hier um eine Gebotsstrategie, die anhand von Conversion-Tracking genutzt werden kann. Das bedeutet eine Kombination aus CPC und CPA, die erst nach einigen Kampagnen genutzt werden kann. Anhand der bisherigen Daten aus Ihrem Konto wird für die gewünschte Anzeige ein Durchschnittswert errechnet, bis eine Conversion, also eine Aktion, ausgeführt wird. Anhand dessen kann ein durchschnittliches Ziel-CPA-Gebot festgelegt werden, das wiederum die CPC-Gebote festlegt und damit das Budget weitestgehend so steuert, dass die Kosten für die Klicks bis zu einer Handlung bereits vor dem Ausspielen der Anzeige feststehen.

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Jan Wischkowski
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