IP-Adresse

25.11.2016 von Aylin Chaaban

IP-Adresse

Die IP-Adresse (Internet Protokoll-Adresse) beschreibt die in einem Computernetz vorhandene Adresse, die an das Netz angebundenen Geräten zugewiesen wird.

Eine IP-Adresse kann einem oder auch mehreren Empfängern zugeordnet werden, wie auch ein Computer mehreren IP-Adressen zugeordnet werden kann. Sie fungiert als Identifikationsmerkmal, die den Standort des Computers definiert. Weiter gibt sie Aufschluss darüber, welcher Provider verwendet wird.

Informationen rund um die Internet Protokoll-Adresse

Man unterscheidet zwischen IPv4 und IPv6 Adressen. IPv4 Adressen sind die, die wohl den meisten Internetnutzern bekannt sind. Sie bestehen aus zu zwölf Ziffern (beispielsweise 1.234.567.891). Mit dieser sind etwa 4,3 Milliarden Kombinationen möglich. Der IPv6 Standard hingegen definiert sich über bis zu 32 Zeichen. Hier sind etwa 340 Sextillzionen Kombinationen möglich.

Statische und dynamische IP-Adressen:

  • Statische IP-Adresse: Die IP-Adresse ist fest vergeben.
  • Dynamische IP-Adresse: Dem Computer werden bei der Verbindung zum Internet wechselnde IP-Adressen zugewiesen. Beim Einwählen in das Internet über den Provider wird dem Benutzer hier eine nicht belegte und immer wechselnde Adresse zugewiesen.

Die Aufgabe der IP-Adresse

Über die Internet Protokoll-Adresse ist es dem Internetnutzer möglich, mit anderen Netzwerken zu kommunizieren. Über das IP werden Regeln definiert, wie diese Kommunikation stattfinden kann. Die Grundregel: Jedes Netzwerk muss eine Adresse besitzen, damit es mit anderen Netzwerken kommunizieren kann. Damit diese Kommunikation stattfinden kann, ist weiter auch ein spezifischer Host nötig. Dieser sendet und empfängt die Nachrichten (also auszuführende Aufgaben). Eine IP-Adresse besteht also aus der bis zu zwölf beziehungsweise 36 Ziffern langer Nummer, wie einer im lokalen Netzwerk definierten Nummer, die als jeweiliger Endpunkt dient. Letztere wird auch lokale oder Maschinenadresse genannt.

Arten der Internet Protokoll-Adresse

Da Netzwerke sich in ihrer Größe unterscheiden, unterscheidet man in verschiedenen Klassen von IP-Adressen.

  • A: große Netzwerke mit vielen Endpunkten (Hosts). Hier wird ein Maximum von knapp 17 Millionen IP-Adressen geboten.
  • B: mittlere Netzwerke mit bis zu rund 65.000 einzigartigen Netzwerkadressen.
  • C: kleine Netzwerke, die Raum für bis zu 254 IP-Adressen schaffen.
  • D: sollten nicht im LAN verwendet werden und sind dem Multicast-Einsatz (Routing-Technik, bei welcher eine oder mehrere Datenquellen den IP-Verkehr an mehrere Zielstationen senden) vorbehalten.
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Aylin Chaaban
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