Meta-Daten

24.11.2016 von Aylin Chaaban

Meta-Daten

Als Meta-Daten werden Informationen bezeichnet, die eine Auskunft über andere Daten geben. Sie beschreiben also die eigentlichen Daten und enthalten beispielsweise Bescheid darüber, wer Verfasser der Daten ist, wann sie erstellt wurden oder in welchem Format sie aufzufinden sind.

Allgemeines über die Meta-Daten

1994 wurde die DCMI (Dublin Core Metadata Initiative) gegründet. Die Teilnehmer einigten sich hier auf eine Kategorisierung der Meta-Daten. Dieser Standardsatz ist heute noch immer gültig und wird als Dublin Core bezeichnet. Er enthält 15 Felder, die dazu dienen sollen, Informationen über Websites oder digitale Dokumente wiederzugeben.

  • contributor – Die Mitwirkenden bei der Erstellung der Inhalte
  • coverage – Die Dauer beziehungsweise Laufzeit des Content
  • creator – Der Name des ursprünglichen Autors
  • date – Datum, an dem der Content erstellt, hochgeladen oder auch gelöscht wurde
  • description – eine kurze Beschreibung des Inhaltes (üblich: nicht mehr als 150 Zeichen)
  • format – Nennen des Datei- und Bildformats so wie der Größe
  • identifier – Grundlage für die Identifizierung (beispielsweise URL oder Artikelnummer)
  • language – Hinterlegen eines Sprachcodes, Angabe über die wiedergegebene Sprache
  • publisher – Verleger des Inhalts
  • relation – Beziehung zu anderen Texten, Bildern oder Multimedia-Inhalten
  • rights – Klarstellen, wo die Rechte liegen
  • source – Wiedergeben der Quelle
  • subject – Nennen von Stichworten, die den Content beschreiben
  • title – Titelname
  • type – Informationen über die Medienkategorie (Bild, Video, Text)

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Meta-Daten sind für SEOs ein wichtiges Instrument im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Durch sie können eine Reihe an Onpage Optimierungen vorgenommen werden. Zwar ist die Relevanz in Expertenkreisen für das Ranking umstritten, jedoch wirkt es sich auf jeden Fall positiv auf die SERPs aus. Ein bewiesenes Argument ist die höhere Attraktivität für Nutzer, die über die Suchergebnisse auf Websites gelangen. Sind Meta-Title, Meta-Identifier (URL) und Meta-Description optimiert, so weisen die Websites eine höhere Anzahl an CTR auf.

Gerade bei schon bestehenden Websites ist es für Marketers sehr aufwendig, die Seiten ohne händisch bearbeitete Meta-Daten ausfindig zu machen. Onpage-Analysen (wie beispielsweise durch Xovi) übernehmen diese Aufgabe.

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Aylin Chaaban
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