Nutzererfahrung mit der Zielseite

25.01.2018 von Jan Wischkowski

Nutzererfahrung mit der Zielseite

Die Nutzererfahrung mit der Zielseite ist eine Begrifflichkeit aus Google AdWords. Sie gibt im Tool die Relevanz und Nützlichkeit für den User bei einem Klick auf eine Werbeanzeige an, also ob dieser die gewünschten Inhalte auf der Webseite tatsächlich angezeigt bekommt.

Informationen zur Nutzererfahrung mit der Zielseite

Wie bereits erwähnt, gibt diese Schätzung an, ob die geschaltete oder geplante Anzeige im Zusammenhang mit dem gewählten Keyword einen Mehrwert für den User enthält. Sie hat außerdem einen Einfluss auf den Qualitätsfaktor von Google. Dieser beeinflusst nicht unwesentlich den Klickpreis (CPC), den Werbetreibende in der Auktion mit den Konkurrenten möglicherweise bezahlen müssen. Es gibt drei mögliche Einstufungen, die Google dazu ausgibt:

  • durchschnittlich
  • überdurchschnittlich
  • unterdurchschnittlich

In den ersten beiden Fällen gibt es im Zusammenhang mit dem Keyword kein Problem auf der Zielseite, also der Landing Page. Wird eine unterdurchschnittliche Bewertung angezeigt, sollte die Seite überprüft und optimiert werden. Zwar verstößt dies nicht gegen die Richtlinien seitens AdWords, doch übt sie einen negativen Einfluss auf den Qualitätsfaktor aus. Außerdem hilft diese Angabe auch, da scheinbar keine gute Nutzererfahrung mit der Zielseite vorliegt. Das heißt, dass Nutzer selbst bei Klicks auf die Werbeanzeige möglicherweise schnell und ohne Conversion wieder verschwinden könnten, weil der gebotene Inhalt nicht den User-Erwartungen entspricht.

Optimierungsmöglichkeiten

Es gibt zahlreiche Faktoren, die bei Zielseiten berücksichtigt werden sollten. Allen voran sollten sie gut strukturiert sein und alle wesentlichen Informationen schnell und transparent auflisten. Dazu gehört auch der Content, der im Zusammenhang mit dem Keyword erstellt werden sollte. Hierbei empfiehlt es sich, Dienstleitungen, Produkte und das Unternehmen gut und übersichtlich darzustellen, bevor eine Handlungsaufforderung (auch Call to Action) genannt wird. Hinzu kommen weitere Usability-Faktoren. So sollte die Webseite auch auf Mobilgeräten problemlos funktionieren und sowohl mobil als auch am Desktop-PC schnell laden. Selbiges gilt auch für die restliche Website, falls der Nutzer weiter surft. Außerdem ist zu beachten, dass Nutzer schnell an die Unternehmensdaten gelangen und auch leicht Infos zum Beispiel zu Bezahlmöglichkeiten oder den Datenschutz finden.

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Jan Wischkowski
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