Organische Suche

27.11.2017 von Jan Wischkowski

Organische Suche

Die organische Suche bezeichnet die natürlich zustande gekommenen Suchergebnisse in Google, Bing und Co. Diese werden Internetnutzern angezeigt, sobald Sie einen Suchbegriff, auch Keyword genannt, in die Suchmaschine eingeben. Sprich, alle nicht bezahlten Ergebnisse, die vom Algorithmus als relevant eingestuft werden, fallen in die organische Suche.

Bedeutung für Website-Betreiber

Suchmaschinenbetreiber wie der Marktführer Google oder auch Bing sind bestrebt, dem Nutzer passende Inhalte für Ihre Suchanfragen in der organischen Suche zu bieten. Für Inhaber eines Internetauftritts, sei es eine Website, ein Blog oder ein Online-Shop, ist es wichtig, bei für Ihre Unternehmungen relevanten Suchbegriffen gefunden zu werden, um Besucher oder Kunden zu erreichen und Traffic zu generieren. Nahezu jeder User startet seine Suche im World Wide Web in einer Suchmaschine. Da bei vielen Keywords die Konkurrenz groß ist, ist die Suchmaschinenoptimierung seit langem Kernbestandteil der digitalen Welt. Diese zielt darauf ab, den Anforderungen, Richtlinien und Empfehlungen der Suchmaschinen zu entsprechen. Diese orientieren sich immer am Nutzer und dessen Bedarf, sodass viele Faktoren für ein Ranking in den Suchergebnissen eine Rolle spielen.

Der Algorithmus

Für die organische Suche ist jeweils ein Algorithmus verantwortlich. Dieser berechnet und bewertet anhand zahlloser Faktoren die Relevanz einer Webseite für die Nutzeranfrage. Das Bestreben ist es, möglichst hochwertige und relevante Suchergebnisse zu generieren, die den Bedarf des Nutzers decken. Nicht alle, aber viele der beeinflussenden Kriterien sind mittlerweile bekannt, sodass sich Webmaster daran orientieren und den eigenen Webauftritt suchmaschinenfreundlich gestalten können.

In die organischen Suchergebnisse kommen

In der Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) werden daher Maßnahmen ergriffen, die den eigenen Internetauftritt anhand der verschiedenen Kriterien möglichst optimal aufstellen. Dazu zählt einerseits die Onpage-Optimierung, die Inhalte wie Texte, Bilder, Multimedia-Inhalte sowie das Webdesign und weitere technische-Merkmale berücksichtigt. Andererseits gibt es die Offpage-Optimierung. Hierbei werden alle äußeren Einflüsse betrachtet, die sich auf das Ranking in den Suchergebnissen auswirken. Da Verweise wie Backlinks von themenverwandten Websites oder auch von Social-Media-Plattformen eine gewisse Relevanz suggerieren, werden diese auch vom Algorithmus als wertvoll betrachtet. Allerdings steht hier die Qualität im Vordergrund.

Alternativen

Neben den natürlichen Suchergebnissen gibt es zum Beispiel bei Google auch die Möglichkeit, Anzeigen zu schalten. Diese finden sich oberhalb oder rechts neben den organischen Suchergebnissen. Diese sogenannten AdWords-Anzeigen bieten Unternehmen die Möglichkeit, für Leistungen oder Produkte bezahlte Werbung zu schalten, die bei einer Suchanfrage erscheinen. Auch hier ist meist Expertise gefragt, da die Suchmaschinenwerbung ebenfalls ein hart umkämpftes Feld ist.

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Jan Wischkowski
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