ROI

11.01.2018 von Jan Wischkowski

ROI

ROI steht kurz für Return On Investment. Er zählt zu den wichtigen Kennzahlen im Rechnungswesen und gibt die Umsatzrentabilität ergriffener Maßnahmen oder bestimmter Unternehmensbereiche an. Dabei wird das Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital und dem daraus erfolgten Gewinn berechnet.

Das sollten Sie zum ROI wissen

Der ROI lässt sich in verschiedenen Geschäftsbereichen anwenden, um die Rentabilität direkt zu überprüfen. Vor allem im Marketing zählt dieser zu den bewährten Mitteln, um den Erfolg von Werbemaßnahmen sichtbar und messbar zu gestalten. Allerdings lässt er sich auf nahezu jede getätigte Investition anwenden, die einen Einfluss auf den Umsatz und den Gewinn ausübt. So kann beispielsweise auch der Beschluss, als lokales Geschäft zusätzlich einen Online-Shop zu realisieren, überprüft werden. Bereits bei der Planung von neuen Schritten ist der ROI eine feste Größe, um zum Beispiel das Budget auf verschiedene Projekte aufzuteilen.

Beispiel im Marketing

Im Bereich des Marketing bezieht sich der Return On Investment auf den Erfolg der geschalteten Werbemaßnahmen wie Anzeigen. Auch um beispielsweise verschiedene Kampagnen miteinander zu vergleichen, können die Kennzahlen nützlich sein. Hier ein Beispiel zur Berechnung:

Ein Unternehmen entschließt sich, bei Google AdWords Werbeanzeigen im Wert von 500 Euro für ein bestimmtes Produkt zu schalten. Die Einkaufs- oder Herstellungskosten für das Produkt liegen bei 40€, verkauft wird das Produkt für 80€. Der Umsatz, der durch die Werbung erzielt wird, beträgt 4000 Euro, es wurden also 50 Produkte verkauft. Die Formel zur Berechnung des ROIs sieht wie folgt aus:

(Umsatz – (Produktionskosten + Werbekosten)) / (Produktionskosten + Werbekosten) = ROI

In unserem Beispiel also:

(4000€ – (2000€ + 500€)) / (2000+500) = 0.6

In Prozent ausgedrückt ergibt sich so ein Return on Investment von 60%.

Conversion-Tracking ist notwendig

Damit der ROI einer Werbekampagne gemessen werden kann, ist Conversion-Tracking notwendig. Denn nur so kann eine Conversion eindeutig der Werbeanzeige in AdWords zugeordnet werden.

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Jan Wischkowski
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