Shitstorm

24.11.2016 von Aylin Chaaban

Shitstorm

Ein Shitstorm ist ein Internetphänomen, bei welchem sich eine Person, ein Unternehmen oder Sonstiger aufgrund von vorhergegangenen Aussagen oder Handlungen der Kritik der Allgemeinheit aussetzen muss.

Informationen rund um den Shitstorm

Gerade durch die schützende Anonymität des World Wide Web nimmt so manch einer gerne Mal ein falsches Wort in den Mund. Und in den sozialen Netzwerken wird oft die eigene Meinung kund getan. Doch gerade Personen des öffentlichen Lebens, Unternehmen, Vereine oder auch Behörden stehen weit mehr im Rampenlicht, als ihnen manchmal lieb ist. Und wenn einem empörten und vielleicht auch unüberlegten Kommentar plötzlich die negative Aufmerksamkeit der Social Media-User gegenüber steht, dann spricht man von einem Shitstorm.

Das Phänomen

Meist handelt es sich bei den Aussagen und Posts, die einen solchen Gegenwind ernten, um einen von der Allgemeinheit wahrgenommen Fehltritt. Oft ist allerdings nach dem Losstürmen der User nicht mehr zu erkennen, ob der Schuldige wirklich schuldig ist. Ein Beispiel hierfür ist Dirk Nowitzki, Basketballer und Werbegesicht der ING DiBa. Dieser aß in einem Werbespot ein Stück Wurst an einer Fleischtheke – und bekam dafür harten Gegenwind in den sozialen Netzwerken von Vegetarierern und Veganern. Dieser Shitstorm wurde allerdings schnell abgewendet – und zwar von der Fleisch essenden Fraktion des Internets.

Privatpersonen sind in der Regel nicht von dem Phänomen Shitstorm betroffen. Doch jede Regel hat ihre Ausnahmen: durch Portale wie Twitter, auf denen Profile erkennbar dank Hashtags gefunden werden, gab es schon den einen oder anderen Vorfall.

Vorteile eines Shitstorms

Obgleich ein Shitstorm in der Regel nur aufgrund von negativen Aussagen oder Taten vorherrscht, können die Betroffenen manchmal trotzdem einen positiven Nutzen aus der Sache ziehen. Das Phänomen zieht bekanntermaßen oft einen hohen Grad an medialer Aufmerksamkeit mit sich. So sind die Personen, die im Mittelpunkt dieser Aufmerksamkeit stehen, in dem Moment vielleicht nicht immer zufrieden mit ihrer Situation. Im Nachhinein betrachtet kann daraus aber auch ein neuer Einfluss gewonnen werden.

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Aylin Chaaban
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