Spam

25.11.2016 von Aylin Chaaban

Spam

Spam, auch bekannt unter den Namen Spamming oder Junk, bezeichnet das unaufgeforderte Senden von elektronischen Nachrichten. Diese enthalten häufig werbende und auf eine Aktion abzielende Inhalte. Der Verursacher dieser Nachrichten wird Spammer genannt.

Geschichte

Ursprünglich stammt das Wort SPAM von dem Markennamen SPiced hAM. 1936 wurde das Dosenfleisch während der Rationierung im Krieg eingesetzt. Es galt als eines der wenigen Nahrungsmittel, die zu dieser Zeit fast uneingeschränkt erhältlich war. Aufgrund der ständig währenden Präsenz dieses Produkts wurde der Name Spam später auf unerwünschte Botschaften im Web übertragen. Das nächste Mal wurde dieser Begriff allerdings erst wieder in den 1980er Jahren während eines Computer-Spiels verwendet. Grund hierfür war die Überschwemmung der Chatfelder einiger Spieler.

Bedeutung heute

Heutzutage wird der Begriff Spam in der Regel mit unerwünschten E-Mails in Verbindung gebracht, seltener mit Kommunikationskanälen wie der SMS oder dem Fax. In den meisten Fällen besitzen Spam-E-Mails einen werbenden Charakter. Die Optionen reichen hier von offensichtlichen Nachrichten bis hin zu versteckten Botschaften.

Wie Spam-E-Mails in den Posteingang gelangen

Ab und zu lassen sich die unerwünschten Mails direkt im Posteingang finden. Meistens landen sie allerdings in den schon von den Mail-Providern für das Spamming vorgesehenen Ordnern. Ein großer Teil der Mails wird an den Empfänger gesendet, nachdem dieser in der Vergangenheit seine E-Mail-Adresse bei beispielsweise Gewinnspielen oder Newsletter-Anmeldungen preisgegeben hat. Mit der Berechtigung, die E-Mail-Adresse auch an Drittanbieter (oder wie es oft genannt wird, „Partner“) weiterzugeben, sorgt für die Masse an unterschiedlichen Sendern.

Der richtige Weg


Seriöse Werbetreibende bedienen sich, im Gegensatz zu den Adressen kaufenden Junk-Verteilern, der Double-Opt-In-Methode beim Versenden von Werbe-E-Mails. Hier melden sich die Nutzer auf der Internetseite des Werbetreibenden für einen Newsletter an. Darauf folgt eine Bestätigungs-E-Mail, die an die angegebene Mail-Adresse geschickt wird. So wird sichergestellt, dass es sich um die richtige E-Mail-Adresse des Nutzers handelt. Denn erst mit dem Klick auf den Aktivierungs-Button wird die Newsletter-Option freigegeben.

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Aylin Chaaban
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