Standardgebote für eine Anzeigengruppe

13.04.2018 von Jan Wischkowski

Standardgebote für eine Anzeigengruppe

Standardgebote für eine Anzeigengruppe müssen zu Beginn einer neuen AdWords-Kampagne festgelegt werden. Das Werbetool von Google fordert dazu auf, bei einer neuen Anzeigengruppe eine erste Anzeige zu erstellen, zu der eine Keyword-Liste sowie der maximale CPC gehört. Dieser gilt dann als Standardgebot für die Anzeigengruppe – kann aber angepasst werden.

Über Anzeigengruppen

Bei Anzeigengruppen handelt es sich um eine Zusammenstellung von verschiedenen, aber thematisch ähnlichen Anzeigen in Google AdWords. Für eine Anzeigengruppe wird eine Keyword-Liste festgelegt, welche bei einer entsprechenden Nutzeranfrage eine Schaltung auslöst. Für alle Anzeigengruppen wird zunächst ein Standardgebot festgelegt. Anschließend ist es je nach Voreinstellungen möglich, diese individuell auf Keyword-Ebene anzupassen.

Gebote

Um Anzeigen einer Anzeigengruppe zu schalten, müssen CPC-Gebote angegeben werden. Also der maximale Preis, den der Werbetreibende bereit ist, für einen Klick zu zahlen. Zunächst gilt das Standardgebot für alle Keywords, die in der Liste festgelegt wurden. Soll das Gebot für ein bestimmtes Keyword gesenkt oder erhöht werden, kann dies auf der Seite „Keywords“ geändert werden. Sucht ein Nutzer nun nach diesem Wort, wird das individuell angepasste Gebot verwendet und nicht der für die gesamte Gruppe festgelegte CPC. Voraussetzung dazu ist, dass manuelle Gebotseinstellungen verwendet werden.

Selbiges gilt übrigens auch für Placements im Display-Netzwerk.

Gebotsanpassungen

Ebenfalls nehmen zuvor festgelegte Gebotsanpassungen einen Einfluss auf die Standardgebote für eine Anzeigengruppe. Abhängig von bestimmten Leistungskennzahlen können beispielsweise eine bestimmte Uhrzeit, bestimmte Standorte oder die Anzeigenschaltung auf Mobilgeräten wirkungsvoller sein. Entsprechend lässt sich festlegen, dass die Gebote abhängig von den gewünschten Einstellungen automatisch erhöht oder gesenkt werden, damit Sie bei betreffenden Auktionen eher geschaltet oder eben nicht geschaltet werden.

Automatische Gebotsstrategien

Eine weitere Möglichkeit sind automatische Gebotsstrategien, die sich an den Leistungszielen orientieren. Der zuständige Mitarbeiter für das Online-Marketing im Unternehmen kann für die Anzeigengruppe bestimmte Ziele wie Klicks, Conversions oder Impressionen festlegen – das Tool passt das Standardgebot für die Anzeigengruppe je nach Zielen und der aktuellen Auktion so an, dass die Kampagne möglichst die Leistung erbringt, die erwünscht ist.

Aber Achtung: Es ist etwas Vorsicht geboten, denn es können mitunter hohe Kosten für einzelne Klicks entstehen. Daher sollten die Leistung und der Kosten immer beobachtet werden.

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Jan Wischkowski
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