Virales Marketing

25.11.2016 von Aylin Chaaban

Virales Marketing

Virales Marketing bezeichnet ein Marketing-Instrument, in der Regel vorkommend in den sozialen Medien, wobei sich eine Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet.

Informationen rund um virales Marketing

Der Name ‚Viral‘ ist angelehnt an das Wort Virus. Dieser bedeutet für den Körper ein Infektionsrisiko – der Körper ist nicht in der Lage, der Flut an Viren zu trotzen. Das virale Marketing bot zusammen mit dem Web 2.0 und dem Aufkommen der sozialen Netzwerke in unserer Mitte Einhalt. Es beschreibt Inhalte, die rasend schnell über die sozialen Medien verbreitet werden.

Die viralen Inhalte können zwei Ursachen haben. Die erste definiert sich über den Ursprung im viralen Marketing und bezeichnet selbst gestreute Inhalte mit der Hoffnung und dem Ziel der schnellen und weiten Verbreitung. Die andere Seite sieht eine unbeabsichtigte Verbreitung der Inhalte vor, ist häufig im Einklang mit Shitstorms und oft für den Betroffenen negativ.

Gezieltes Streuen

Hat man zum Ziel, dass sich die Inhalte Viral im World Wide Web verbreitet, ist es wichtig, neben dem Content auch die Zielgruppe gut zu kennen. Denn nur das gezielte Streuen der Inhalte an den Orten im Netz, an denen sich die Zielgruppe aufhält, hat eine Verbreitung zur Folge. Weiter werden so oft neue Zielgruppen gewonnen und neue Märkte erschlossen, dies darf jedoch nicht Basis der Streuung sein.

Web 2.0

Durch die sozialen Netzwerke haben Unternehmen einen großen Vorteil: die Menschen sind mit Familie, Freunden und Kollegen vernetzt. Untereinander üben die Nutzer also einen großen Einfluss aufeinander aus. Dieser macht sich bemerkbar in Shares, Posts oder Likes. Die Vertrauensbasis zum Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis ist in der Regel sehr viel höher als zu Unternehmen. Werden die Inhalte also von den Usern in der eigenen Freundesliste wiedergegeben, ist man diesen gegenüber offener.

Das virale Marketing ist eine Transformation der Mund-Zu-Mund-Propaganda. Diese findet zwar offline wie auch online statt, kann aber unkomplizierter im Internet genutzt werden.

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Aylin Chaaban
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