25.01.2018 von Jan Wischkowski

Voraussichtliche Klickrate

Die voraussichtliche Klickrate ist eine Schätzung im Online-Marketing, die angibt, wie oft eine bestimmte Aktion (u.a. eine Anzeige) in Relation zu den gesamten Impressionen geklickt wird. In den meisten Fällen wird von der voraussichtlichen Klickrate im Zusammenhang mit Google-AdWords-Anzeigen gesprochen.

Über die Klickrate

Auch Click-Through-Rate genannt, bezeichnet diese Kennzahl das Verhältnis aus Impressionen einer Anzeige zu den erzielten Klicks. Diese wird wie folgt berechnet:

Klicks/Seitenaufrufe x 100

Um im Vorfeld das Potenzial einer AdWords-Kampagne abzuschätzen, bietet Google eine Einschätzung für die CTR. Allerdings spielen für diese andere Werte eine Rolle.

Einflüsse

Um die Voraussichtliche Klickrate zu schätzen, können natürlich nicht die Daten für die aktuelle Kampagne herangezogen werden. Deshalb nutzt Google historische Werte aus seinen Daten, um eine Prognose zu geben. Dazu werden die Leistungen in der Vergangenheit für das Keyword ausgewertet, sowohl zu den eigenen Anzeigen, als auch zu denen der Mitbewerber. Hinzu kommen weitere Faktoren wie:

  • Genauigkeit der Suchbegriffe (Keywords)
  • Uhrzeit
  • vom User genutztes Gerät

Da es sich hierbei lediglich um eine Schätzung handelt, wird die voraussichtliche Klickrate auch nicht in konkreten Zahlen wie der CTR ausgegeben. Vor der Schaltung der Anzeige gibt es daher im Status nur folgende Angaben:

  • überdurchschnittlich
  • durchschnittlich
  • unterdurchschnittlich

Bedeutung

Der Nutzen der voraussichtlichen Klickrate ist damit klar umrissen. Während eine durchschnittliche und überdurchschnittliche voraussichtliche CTR bedeuten, dass es kaum Probleme mit der Anzeige geben wird, verhält es sich beim Status „Unterdurchschnittlich“ anders. Hier sollte bereits im Vorfeld noch einmal der Anzeigentext überprüft und verbessert werden. Wie in der Suchmaschinenwerbung (SEA) üblich, sollten diese Angaben von Google beachtet werden. Auch der Einfluss auf den Qualitätsfaktor und damit indirekt auf das empfohlene CPC-Gebot (also der vorgeschlagene Cost Per Klick) sollte berücksichtigt werden.

Hinweis: Gemeinsam mit weiteren Kennzahlen und anderen Angaben im AdWords-Konto sollte diese bereits vor Schaltung von Anzeigen und Kampagnen beachtet werden. Tipps seitens Google sollten ebenso berücksichtigt werden, wie Auswertungen vorangegangener Werbemaßnahmen in der Suchmaschinenwerbung.

Über den/die Autor/in:
Jan Wischkowski

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