Online-Marketing für Anspruchsvolle
Planbar, messbar, mit ganzheitlichem Konzept.
Über unsere Methode
Die Anzahl und den Umsatz einzelnener Conversions zu messen ist banal. Und weil es so einfach ist, steuert ein großer Teil der Werbetreibenden sein Online-Marketing nach dieser Größe. Dabei bleibt leider vieles unbeachtet, das für den Erhalt und das Wachstum des Unternehmens von tragender Bedeutung ist.
Budget-Allokation im Online-Marketing ist eine Datenfrage. Solange Webseite, Shop-System, CRM, Tracking-Setup und Werbekonten nicht sauber verknüpft sind, basiert jede Verteilungsentscheidung auf Plattform-Attribution - also auf Zahlen, die jeder Kanal für sich selbst reklamiert. Erst die konsolidierte Sicht auf Conversions, Deckungsbeiträge und Customer Lifetime Value zeigt, welche Maßnahmen tatsächlich profitabel skalieren.
Daraus resultiert ein CAC-Vorteil, der natürlich unmittelbar wettbewerbsrelevant ist: Wer niedrigere Akquisekosten trägt, kann höhere Gebote fahren, in schwächeren Marktphasen investiert bleiben und Volumen dort abschöpfen, wo Mitbewerber ihre Budgets reduzieren.
Einzeln funktioniert jeder Kanal. Im Zusammenspiel ergibt sich ein deutlich längerer Hebel. Wir arbeiten deshalb nicht bloß mit Standard-Integrationen, sondern mit qualitativer Datenaufbereitung: Lead- und Umsatzqualität werden bewertet und als Conversion-Signal an die Ads-Plattformen zurückgespielt. Die Smart-Bidding-Algorithmen optimieren damit auf den tatsächlichen Wertbeitrag statt auf Frontend-Events.
Ihr optimales Setup hängt vom Geschäftsmodell ab: Lange Sales-Zyklen im B2B stellen andere Anforderungen an Attribution und Signalqualität als hochfrequenter E-Commerce oder Subscription-Modelle. Aus der Arbeit mit unterschiedlichen Modellen und Zielgruppen wissen wir, welche Architektur im jeweiligen Fall die richtige ist.
Die folgenden Abschnitte beschreiben unser Vorgehen im Detail.
Nachfrage erzeugen, Leit-Themen besetzen
Der adressierbare Suchmarkt ist begrenzt. Wer ausschließlich auf bestehende Nachfrage optimiert, konkurriert mit allen anderen um dasselbe Volumen und ist Mitverursacher einer entsprechenden Preisentwicklung im Auktionsumfeld. Demand Gen setzt davor an: Über Meta und YouTube erreichen wir Zielgruppen in einer Phase, in der noch kein Suchintent formuliert ist, aber das Problembewusstsein aufgebaut werden kann. Entscheidend sind dabei die Creative-Strategie, und das Targeting - so gut, dass die Plattform-Algorithmen von alleine die richtigen Kunden finden, sind sie noch nicht.
Der Wertbeitrag von Demand Gen zeigt sich normalerweise in Suchvolumen auf Brand-Terms, Direct-Traffic und der Conversion-Rate nachgelagerter Kanäle. Wir bewerten diese Kampagnen deshalb über spezielle Testverfahren und Modelle auf Basis konsolidierter Daten statt über Plattform-ROAS. So lässt sich beurteilen, ob zusätzliche Nachfrage entsteht, oder ob lediglich Conversions eingekauft werden, die ohnehin stattgefunden hätten.
Bestehende Nachfrage effizient abschöpfen
Wer aktiv sucht, hat den Kaufprozess bereits begonnen. Google Ads ist hier der direkteste Zugriff, und zugleich der Kanal, in dem Effizienzunterschiede am schnellsten sichtbar werden. Wir arbeiten an Keyword- und Query-Ebene, an der Struktur der Kampagnen und an der Sortierung nach Intent-Tiefe: generische Suchanfragen tragen andere Margen als kaufnahe oder Brand-Queries und gehören entsprechend unterschiedlich bewertet.
Ein wichtiger Hebel liegt in der Signalqualität. Standardmäßig erhält Google nur Daten über Frontend-Events und nicht den Auftragswert oder sogar CLV. Wir spielen deshalb bewertete Conversions zurück, gestaffelt nach Lead- und Umsatzqualität. Das Bidding richtet sich damit am tatsächlichen Deckungsbeitrag aus, statt Volumen in Segmenten zu produzieren, die nie kaufen.
Leads bewerten, Budget optimieren, CLV steigern
Wenn kein CRM-System genutzt wird, endet die Attribution mit der Formularabsendung. Was danach passiert - ob ein Lead qualifiziert war, ob er gekauft hat, zu welchem Deckungsbeitrag, mit welcher Wiederkaufrate - bleibt außerhalb des Systems und damit außerhalb der Steuerung. Genau diese Informationen entscheiden aber darüber, welche Kampagne mehr Budget verdient. Wir arbeiten je nach Geschäftsmodell mit HubSpot oder Klaviyo: HubSpot bei erklärungsbedürftigen Angeboten mit längeren Sales-Zyklen, Klaviyo im transaktionalen E-Commerce mit Fokus auf Lifecycle und Wiederkauf.
Der Aufbau ist bidirektional. Kampagnendaten laufen ins CRM, Qualitäts- und Umsatzdaten gehen zurück an die Werbeplattformen und werden so zur Grundlage für Bidding, Ausschlüsse und Zielgruppen. Dieselbe Datenbasis trägt die Retention: Segmentierung, Automatisierung, Reaktivierung.
Weitere Kanäle: Reihenfolge nach Datenlage
Meta, YouTube und Google Ads stehen in den meisten Setups am Anfang, weil sie das Volumen liefern, das ein Account zum Lernen braucht. Smart Bidding und Signal-Rückspielung setzen eine Mindestmenge an Conversions pro Zeitraum voraus. LinkedIn, TikTok, Microsoft Ads und vergleichbare Plattformen kommen daher üblicherweise in der Skalierungsphase hinzu: Wenn CAC-Korridor, Signalqualität und Conversion-Bewertung stehen, lässt sich ein zusätzlicher Kanal gegen einfacher in eine bestehende Pipeline einbinden und gegen eine belastbare Referenz messen.
Bei eng definierten B2B-Zielgruppen mit klaren Firmen- und Rollenprofilen kann LinkedIn trotz höherer CPMs der effizientere Einstieg sein, weil die Streuverluste niedriger sind. Vergleichbares gilt für TikTok bei visuell erklärbaren Produkten mit passender Altersstruktur oder für Microsoft Ads bei Zielgruppen mit hohem Desktop- und Enterprise-Anteil. Wir prüfen das pro Anfrage anhand von Geschäftsmodell, Zielgruppe, Marge und vorhandener Datenlage, und sprechen es an, wenn der Einstieg in Ihrem Fall an anderer Stelle sinnvoller ist.
Beratung anfragen »Was Kunden sagen
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Über uns
Die lindbaum GmbH wurde 2011 in Bremen gegründet und beschäftigt heute ein interdisziplinäres Team mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz im Online-Marketing und E-Commerce.
Wir konzipieren und implementieren Online-Marketing-Systeme und Verkaufsplattformen im Internet - eben "digitalize business", wie es im Slogan heißt.
Dabei arbeiten wir stets auf Grundlage der verfügbaren Daten. Wir zeigen Ihnen und Ihrem Team, wie Sie die erfassten Datensätze qualitativ anreichern können, um die Leistung Ihres Werbebudgets weiter zu optimieren.
Zahlen, Daten und Fakten statt "bunte Bilder" - technisches Marketing in einer technischen Welt.
Häufig gestellte Fragen
Ab welcher Größenordnung lohnt sich ein solches Setup?
Die Grenze liegt weniger beim Mediabudget als bei der Conversion-Frequenz. Signal-Rückspielung und wertbasiertes Bidding brauchen eine belastbare Datenmenge pro Optimierungszeitraum. Bei zweistelligen Conversion-Zahlen im Monat lässt sich kein Algorithmus sinnvoll auf Deckungsbeitrag steuern.
Ob das Setup sich für Sie lohnt, erfahren Sie von uns in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.
Was passiert, wenn Tracking und CRM bei uns nicht sauber aufgesetzt sind?
Das ist zu Beginn unserer Arbeit der Normalfall. Vor der Kampagnenarbeit steht deshalb ein Audit von Tracking-Setup, Conversion-Definitionen, CRM-Datenmodell und Schnittstellen. Ergebnis ist eine priorisierte Liste: was zwingend vor dem Start korrigiert werden muss, was parallel laufen kann. Die Implementierung übernehmen wir oder arbeiten Ihrem Team beziehungsweise Ihrem Dienstleister zu.
Wie lange dauert es, bis die Signal-Rückspielung Wirkung zeigt?
Der technische Aufbau steht üblicherweise in drei bis sechs Wochen, abhängig von der Ausgangslage. Bis die Bidding-Algorithmen auf den zurückgespielten Werten stabil optimieren, vergehen weitere vier bis acht Wochen, denn die Lernphase braucht und bei längeren Sales-Zyklen zusätzlich die Zeit bis zum Abschluss. In B2B-Setups mit mehrmonatiger Pipeline verschiebt sich das entsprechend nach hinten. Wir arbeiten in dieser Phase wenn nötig mit Zwischensignalen, bis genügend geschlossene Deals für die Bewertung vorliegen.
Eine individuelle Einschätzung erhalten Sie von uns in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.
Wie viel Aufwand entsteht auf Ihrer Seite?
In der Aufbauphase im Schnitt vier bis sechs Stunden pro Woche, überwiegend für Zugriffe, technische Abstimmung und die Definition der Qualitätskriterien für die Lead-Bewertung. Im laufenden Betrieb reduziert sich der Aufwand auf einen Jour fixe und die Rückmeldung zur Lead-Qualität.
Wem gehören Accounts, Daten und Konfiguration?
Ihnen. Werbekonten, Tracking-Setup, CRM und Datenpipelines laufen auf Ihren Zugängen, wir arbeiten über Nutzerfreigaben. Skripte, Konfigurationen und die Dokumentation der Datenlogik werden übergeben und sind ohne uns lauffähig.
Ist Server-Side-Tracking Voraussetzung oder optional?
In den meisten Fällen Voraussetzung. Browserseitige Messung verliert je nach Zielgruppe und Endgerätemix einen erheblichen Teil der Conversions, und die Signal-Rückspielung aus dem CRM braucht ohnehin einen serverseitigen Weg zu den Plattform-APIs. Ob eine bestehende Lösung ausreicht oder neu aufgesetzt wird, klärt das Audit. Ein vorhandenes GTM-Server-Setup lässt sich in der Regel weiterverwenden.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Google-Agentur?
Die Arbeit beginnt bei uns vor dem Werbekonto. Kampagnensteuerung ist Teil der Leistung, aber der Hebel liegt in der Datenarchitektur: Welche Conversion wird wie bewertet, welche Information erreicht die Plattform, auf welcher Grundlage wird Budget verteilt. Entsprechend orientieren wir uns weniger an der schnellen Kontooptimierung sondern viel mehr an der Frage, ob die Zahlen belastbar sind, auf denen anschließend gesteuert wird.

Ihr Ansprechpartner
Jens Martin Baumgartner ist Geschäftsführer der lindbaum GmbH und Geschäftsführer oder Investor in weiteren Unternehmen, u.a. in den Branchen E-Commerce und Immobilienwirtschaft.
Sie erreichen Herrn Baumgartner über das Kontaktformular oder telefonisch unter 0421-4088670.
